Türkei schlägt Ungarn 3:0 und feiert den dritten EM-Sieg in Folge
Die türkische Frauen-Nationalmannschaft besiegt Ungarn bei der Volleyball-EM mit 3:0 und bleibt nach drei Gruppenspielen ohne Niederlage.
Von Ahmet Taş | Wise News Press
ISTANBUL, TÜRKEI — Die türkische Frauen-Volleyballnationalmannschaft hat Ungarn im dritten Gruppenspiel der Europameisterschaft 2026 mit 3:0 besiegt und damit ihre perfekte Bilanz in der Vorrunde ausgebaut.
Die als „Filenin Sultanları“ bekannten Türkinnen gaben in der Sinan Erdem Spor Salonu in Istanbul keinen Satz ab. Nach Erfolgen gegen Lettland und Slowenien steht die Türkei damit bei drei Siegen aus den ersten drei Begegnungen der Gruppe A. Anadolu Ajansı berichtete nach dem Spiel von einem souveränen Auftritt der Gastgeberinnen.
Türkei lässt Ungarn keinen Satz
Die türkische Auswahl bestimmte die Begegnung gegen Ungarn und beendete das dritte EM-Spiel mit einem klaren 3:0-Erfolg.
Damit gelang der Mannschaft zum zweiten Mal in diesem Turnier ein Sieg ohne Satzverlust. Bereits im Auftaktspiel gegen Lettland hatte die Türkei mit 3:0 gewonnen.
Gegen Ungarn bestätigte die Mannschaft ihre bislang stabile Form und verhinderte, dass die Gegnerinnen das Spiel über einen gewonnenen Satz offenhalten konnten.
Der Erfolg war zugleich wichtig für die Ausgangslage in Gruppe A. Mit drei Siegen aus drei Spielen bleibt die Türkei ungeschlagen und kann die kommenden Partien mit einer starken sportlichen Grundlage angehen.
Drei Spiele, drei Siege für die Filenin Sultanları
Die Türkei startete mit einem überzeugenden Erfolg in die Europameisterschaft.
Zum Auftakt besiegten die Filenin Sultanları Lettland mit 3:0. Auch im zweiten Gruppenspiel gegen Slowenien setzte sich die türkische Mannschaft durch, musste dabei jedoch erstmals im Turnier einen Satz abgeben.
Die Partie gegen Slowenien endete 3:1 für die Türkei.
Mit dem Sieg gegen Ungarn lautet die bisherige Bilanz:
Türkei 3:0 Lettland
Türkei 3:1 Slowenien
Türkei 3:0 Ungarn
Damit hat die Nationalmannschaft nach drei Spielen neun Sätze gewonnen und lediglich einen Satz verloren.
Die Zahlen unterstreichen den erfolgreichen Start der Türkei in das Turnier. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Siegesserie, sondern auch die Konstanz, mit der die Mannschaft ihre bisherigen Gegnerinnen unter Druck setzen konnte.
Heimvorteil in Istanbul
Die Türkei bestreitet ihre Spiele der Gruppe A vor heimischem Publikum in der Sinan Erdem Spor Salonu in Istanbul.
Der Heimvorteil spielt bei einem großen internationalen Turnier eine besondere Rolle. Die türkische Nationalmannschaft kann nicht nur in vertrauter Umgebung antreten, sondern wird auch von zahlreichen eigenen Fans unterstützt.
Für die Spielerinnen bedeutet dies gleichzeitig erhöhte Erwartungen.
Nach den internationalen Erfolgen der vergangenen Jahre gehört die Türkei inzwischen zu den Mannschaften, die bei großen Turnieren nicht lediglich um das Erreichen der K.-o.-Runde spielen, sondern zu den Kandidatinnen für die entscheidenden Runden gezählt werden.
Die ersten drei Begegnungen zeigen, dass das Team mit diesem Erwartungsdruck bislang gut umgehen kann.
Insbesondere die beiden 3:0-Erfolge gegen Lettland und Ungarn ermöglichen es dem Trainerteam zudem, die Belastung während der langen Turnierphase besser zu steuern.
Slowenien war bislang die größte Herausforderung
Von den ersten drei Gegnern leistete Slowenien den stärksten Widerstand.
Während Lettland und Ungarn keinen Satz gegen die Türkei gewinnen konnten, gelang Slowenien zwischenzeitlich der Satzausgleich.
Die Türkei reagierte darauf jedoch erfolgreich und entschied die Begegnung schließlich mit 3:1 für sich.
Gerade diese Partie lieferte einen anderen Test als die beiden klaren 3:0-Siege.
Bei internationalen Turnieren ist nicht nur entscheidend, Spiele bei deutlicher Überlegenheit zu gewinnen. Mannschaften müssen auch reagieren können, wenn ein Gegner den Rhythmus verändert, einen Satz gewinnt oder über längere Phasen Druck erzeugt.
Dass die Türkei nach dem verlorenen Satz gegen Slowenien die Kontrolle zurückeroberte und anschließend auch Ungarn ohne Satzverlust bezwang, spricht für einen stabilen Turnierstart.
Gruppenphase bleibt entscheidend für den weiteren Turnierweg
Trotz der drei Siege ist die Vorrunde noch nicht abgeschlossen.
In der Gruppe A trifft die türkische Mannschaft neben Lettland, Slowenien und Ungarn auch auf weitere Konkurrentinnen. Die endgültige Platzierung in der Gruppe wird darüber entscheiden, mit welcher Ausgangslage die Türkei in die nächste Phase des Wettbewerbs geht.
Bei einer Europameisterschaft kann die Position in der Vorrundengruppe entscheidenden Einfluss auf die späteren K.-o.-Duelle haben.
Deshalb zählt für die Filenin Sultanları nicht allein die vorzeitige Qualifikation für die nächste Runde. Ziel dürfte auch sein, die Gruppe möglichst weit oben abzuschließen und den erfolgreichen Rhythmus bis in die entscheidende Turnierphase mitzunehmen.
Der klare Erfolg über Ungarn verbessert diese Ausgangslage.
Die Mannschaft hat bislang drei unterschiedliche Aufgaben erfolgreich gelöst: einen deutlichen Auftaktsieg gegen Lettland, ein umkämpfteres Spiel gegen Slowenien und anschließend erneut einen klaren Erfolg gegen Ungarn.
Türkei bestätigt ihren Platz unter Europas Spitzenteams
Die hohen Erwartungen an die türkische Frauen-Nationalmannschaft kommen nicht von ungefähr.
Die Filenin Sultanları haben sich in den vergangenen Jahren in der internationalen Spitze etabliert und zählen bei großen Wettbewerben regelmäßig zu den Mannschaften, die um Medaillen kämpfen können.
Entsprechend wird bei der Europameisterschaft nicht nur darauf geschaut, ob die Türkei einzelne Gruppenspiele gewinnt.
Entscheidend wird sein, ob sie ihre Leistungsfähigkeit über das gesamte Turnier hinweg halten und auch gegen die stärksten europäischen Mannschaften abrufen kann.
Die ersten drei Begegnungen liefern dafür eine positive Grundlage.
Mit nur einem verlorenen Satz aus drei Spielen hat die türkische Mannschaft bislang wenige Schwächen gezeigt. Gleichzeitig ist die Gruppenphase lang genug, um Formschwankungen und taktische Probleme frühzeitig sichtbar zu machen.
Für Trainerteam und Spielerinnen werden deshalb auch die kommenden Spiele wichtige Tests sein.
Nächster Schritt: Siegesserie fortsetzen
Nach dem 3:0 gegen Ungarn steht für die Türkei zunächst eine makellose Bilanz von drei Siegen aus drei Spielen.
Der erfolgreiche Auftakt lässt sich einfach zusammenfassen:
Drei Spiele. Drei Siege. Nur ein verlorener Satz.
Damit haben sich die Filenin Sultanları früh eine starke Position in der Gruppe erarbeitet.
Der nächste Schritt besteht darin, diese Konstanz auch gegen stärkere Gegnerinnen zu bewahren und mit einer möglichst guten Platzierung in die entscheidende Phase der Europameisterschaft einzuziehen.
Das 3:0 gegen Ungarn war dafür ein weiterer wichtiger Baustein.
Nach den Erfolgen gegen Lettland und Slowenien bleibt die türkische Frauen-Nationalmannschaft damit weiterhin ohne Niederlage – und setzt ihre Siegesserie bei der Europameisterschaft 2026 fort.
WiseNewsPress.com
Was ist Deine Reaktion?
Gefällt mir
0
Gefällt mir nicht
0
Liebe
0
Lustig
0
Wow
0
Traurig
0
Wütend
0
Kommentare (0)